| Nach einer intensiven Arbeitsphase bei Ferrari feiert Schumacher ein makelloses Rennwochenende: Zuerst die Pole-Position dann die schnellste Runde in einen nur am Anfang gefährdeten und nur durch Boxenstopps unterbrochenen Start-Ziel Sieg.
Wurde Schumacher 3 Wochen vorher noch von Alonso (der allerorts bereits als "nächster Senna" gehandelt wird - und das wahrscheinlich gar nicht zu unrecht) überrundet, so dreht er diesmal den Spieß um. Ferrari ist definitiv wieder da, trotzdem kann man nicht von einer Dominanz wie 2002 reden: Montoya konnte Schumacher am Anfang unter Druck setzen und konnte während des Rennens gut mithalten. Da Monza auch als Ferrari-Strecke gilt könnte es in Indianapolis wieder ganz anders aussehen und die Weltmeisterschaft bleibt spannend.
Weniger Glück als sein Bruder hatte Ralf Schumacher, der wegen den Spätfolgen seines Unfalls eine Woche zuvor nicht starten konnte und somit endgültig alle Titelhoffnungen begraben muß. |