| Wie in letzter Zeit so oft war die FIA bemüht die Kosten für die Teams durch Reglementänderungen zu reduzieren, in der Vergangenheit oft mit mäßigem Erfolg.
Die wichtigste Reglementänderung ist dass der Motor an einen Rennwochenende nicht mehr gewechselt werden darf. Dadurch sparen sehr viele Teams beim Training um den Motor zu schonen, was natürlich für Neulinge ein großer Nachteil ist.
Außerdem wurde die Startkontrolle verboten, was ein wenig spannendere Starts ermöglichen sollte. Dadurch dass die Traktionskontrolle aber noch erlaubt ist, wird es weiterhin keine durchdrehenden Räder am Start geben.
Weiters wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Box auf 100 km/h hinaufgesetzt (außer in Monte Carlo wo es bei 60 km/h bleibt), was die Boxenstopps wesentlich verkürzt.
Abgesehen davon, dass Ferrari unverändert dominiert, ändert sich bei der Qualifikation dahinter einiges: Reanult und BAR scheinen auf Wiliams aufgeschlossen zu haben und haben alle Chancen auf Podestplätze. Enttäuschend ist McLaren, die mit den Startplätzen 10 und 12 weit ins Mittelfeld abgerutscht sind.
Alonso zeigt sein Talent gleich am Anfang des Grand Prix, als er mit einen hervorragenden Start Button und Montoya überholt und abgesehen von den Ferraris alle Fahrer problemlos auf Distanz halten kann.
Das Rennen selbst ist schließlich ein glatter Ferrari-Doppelsieg, dahinter der Renault von Alonso vor beiden Williams. |