| Vor dem Rennen haben die Toyota-Fahrer Ralf Schumacher und Ricardo Zonta in der Steilkurve einen Reifenschaden. Daraufhin erklärt Michelin, dass sie die Sicherheit für die Strecke nur für 10 Runden garantieren könnten.
Alle Vorschläge das Problem zu lösen scheitern, z.B. hat die FIA angeboten ein Geschwindigkeitslimit für die Michelin-Piloten in der Steilkurve einzuführen und zu kontrollieren.
Die Startaufstellung sieht relativ normal aus, die Gerüchte, dass die Michelin-Teams (7 von 10) das Rennen nicht bestreiten wollen, glauben nur wenige.
Doch dann passiert wirklich das unvorstellbare: Nach der Aufwärmrunde geben 14 von 20 Autos in der box auf.
Übrig bleiben nur die Ferraris, Jordans und Minardis. Da die anderen 4 Autos den Ferraris hoffnungslos unterlegen sind und sich Ferrari den Doppelsieg nicht durch unnötige teaminterne Konkurrenz gefährden will, fahren Michael Schumacher und Rubens Barrichello eher gemütlich Runde um Runde. Nur nach einen Boxenstop von Michael Schumacher bei dem er Barrichello von der Strecke drängt gibt es etwas Aufregung.
Abgesehen davon gibt es keine Ereignisse im Rennen und alle 6 Autos kommen ins Ziel. Für Jordan und Minardi gibt es die ersten (und wahrscheinlich auch letzten) WM-Punkte in der Saison.
Zyniker meinen, dass der Große Preis der USA 2005 auf seine ganz eigene Art ein einzigartiges und unvergessenes Rennen wurde. |